LU89 7510 0013 5104 200E – Wem gehört diese IBAN?

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Was hinter der IBAN steckt

Die IBAN LU89 7510 0013 5104 200E taucht auf Kontoauszügen und in Zahlungsaufforderungen auf. Der Ländercode „LU“ lässt viele Leute stutzen, weil sie bei PayPal eher ein deutsches Konto erwarten.

Die Nummer ist gültig. Sie gehört der PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. mit Sitz in Luxemburg. Das BIC-Pendant lautet PPLXLUL2. Die Bank unterstützt SEPA-Überweisungen.

So ist die Luxemburger IBAN aufgebaut

Eine IBAN aus Luxemburg hat 20 Stellen. Das Muster ist immer gleich: zwei Buchstaben für das Land, zwei Prüfziffern, drei Stellen für die Bankkennung und dreizehn Zeichen für die Kontonummer.

Bei LU89 7510 0013 5104 200E heißt das:

  • LU: Luxemburg
  • 89: Prüfziffern
  • 751: Bankkennung
  • 0013 5104 200E: Kontonummer

Die Kontonummer darf in Luxemburg auch Buchstaben enthalten. Das „E“ am Ende ist also kein Tippfehler.

Wer ist PayPal Europe?

Hinter dem Dienst steht ein Kreditinstitut mit Sitz am 22–24 Boulevard Royal in L-2449 Luxemburg. Es ist im Handelsregister unter R.C.S. Luxembourg B 118 349 eingetragen. Beaufsichtigt wird es von der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF.

Auch deutsche Händler nennen diese Gesellschaft in ihren Zahlungsbedingungen als Abwickler für PayPal-Zahlungen. Dass die IBAN nach Luxemburg führt, ist also normal.

Wofür PayPal diese Kontonummer nutzt

Zahlungsdienstleister arbeiten mit Sammelkonten. Dort laufen viele Zahlungen zusammen, die erst danach den einzelnen Kunden zugeordnet werden.

Beim Aufladen des PayPal-Guthabens per Überweisung ist deshalb der Verwendungszweck entscheidend. Ohne den persönlichen Code kann PayPal den Betrag keinem Konto zuordnen. Eilüberweisungen sind dafür nicht vorgesehen, die Gutschrift kann mehrere Tage dauern.

Diese Daten sollten Sie nutzen

Tippen Sie IBAN und Verwendungszweck nie aus dem Gedächtnis oder aus einer fremden Quelle ab. Die aktuellen Überweisungsdaten zeigt Ihnen PayPal direkt im eingeloggten Konto an.

Dort steht auch der Verwendungszweck für Ihre Einzahlung. Kopieren Sie die Angaben komplett. Ein einziger vertauschter Buchstabe kann die Zuordnung verhindern.

IBAN selbst prüfen

Jede IBAN lässt sich rechnerisch testen. Das Verfahren heißt Modulo 97. Dabei werden die ersten vier Zeichen ans Ende gestellt, die Buchstaben in Zahlen umgewandelt und die ganze Zahl durch 97 geteilt. Bleibt der Rest 1, ist die Prüfsumme korrekt.

Komfortabler geht es mit einem Online-IBAN-Rechner. Der bestätigt auch, dass Länge und Bankkennung zu Luxemburg passen. Die Prüfung sagt aber nur, dass die Nummer formal stimmt. Wem sie gehört, steht in öffentlichen Bankverzeichnissen.

Betrugsmaschen rund um PayPal

Kriminelle nutzen den Namen PayPal gern. Die Verbraucherzentralen warnen vor gefälschten Mails zu angeblichen Kontosperrungen, Datenabgleichen oder verdächtigen Abbuchungen. Auch falsche Anrufe im Namen von PayPal sind dokumentiert.

Klicken Sie nicht auf Links in solchen Nachrichten. Rufen Sie PayPal stattdessen über die offizielle Website oder App auf. Verdächtige Mails können Sie an spoof@paypal.com weiterleiten.

Abbuchung ohne Bestellung

Ein weiteres Problem ist die Gastzahlung. Dabei zahlt man bei manchen Shops per Lastschrift, ohne ein PayPal-Konto zu haben. Name, Adresse und IBAN genügen. Die Verbraucherzentrale NRW beschreibt, dass Kriminelle dafür gestohlene IBANs einsetzen. Die Daten stammen meist aus Datenlecks, Phishing oder alten Datensätzen von Händlern.

Wenn Sie eine Abbuchung nicht zuordnen können, prüfen Sie zuerst Ihre Bestellungen. Dann sollten Sie die Lastschrift bei Ihrer Bank zurückgeben lassen und den Vorfall bei PayPal melden. Bei Schaden hilft eine Strafanzeige, Beratung bekommen Sie bei der Verbraucherzentrale.

So schützen Sie Ihre IBAN

Geben Sie Ihre IBAN nur an Händler und Dienste weiter, denen Sie vertrauen. Kontrollieren Sie Ihre Kontobewegungen regelmäßig, am besten wöchentlich. Fällt etwas auf, handeln Sie sofort.

Ihr Passwort sollten Sie ändern, wenn Sie Daten auf einer Fake-Seite eingegeben haben. Informieren Sie in diesem Fall außerdem Ihre Bank.

Häufige Fragen (FAQ)

Wem gehört die IBAN LU89 7510 0013 5104 200E?

Sie gehört der PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. mit Sitz in Luxemburg. Als Bank-Identifikation wird PPLXLUL2 geführt.

Ist die IBAN gültig?

Ja. Länge, Bankkennung und Prüfsumme stimmen. Sie ist für SEPA-Überweisungen nutzbar.

Ist die Abbuchung von dieser IBAN Betrug?

Nicht automatisch. PayPal ist ein regulierter Zahlungsdienstleister, und eine Luxemburger IBAN ist für ihn üblich. Wenn Sie nichts bestellt haben, kann trotzdem eine missbräuchliche Gastzahlung dahinterstecken. Dann sollten Sie die Lastschrift zurückgeben lassen und PayPal kontaktieren.

Warum steht Luxemburg und nicht Deutschland dabei?

PayPal betreibt sein Europageschäft von Luxemburg aus. Dort hat die lizenzierte Gesellschaft ihren Sitz.

Kann ich Geld an diese IBAN überweisen?

Für Einzahlungen auf Ihr PayPal-Konto brauchen Sie den persönlichen Verwendungszweck. Den bekommen Sie nur im eingeloggten Konto. Eine Überweisung ohne diese Angabe ist riskant.

Wie lange dauert eine Überweisung an PayPal?

Rechnen Sie mit einigen Bankarbeitstagen. Eilüberweisungen beschleunigen die Gutschrift nicht.

Wie melde ich eine verdächtige PayPal-Mail?

Leiten Sie die Mail an spoof@paypal.com weiter und löschen Sie sie danach. Zusätzlich können Sie sie dem Phishing-Radar der Verbraucherzentrale melden.

Was tun, wenn ich Daten auf einer Fake-Seite eingegeben habe?

Ändern Sie sofort Ihr PayPal-Passwort und informieren Sie Ihre Bank. Prüfen Sie dann alle Kontobewegungen.

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