Herbert Grönemeyer und seine Frau: Wer ist Josefine Cox?

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Herbert Grönemeyer Frau heißt Josefine Cox. Der Sänger heiratete sie im Mai 2016. Das bestätigte Grönemeyer später selbst in einem ausführlichen Interview mit dem österreichischen Radiosender Ö3. Auch in der 2026 veröffentlichten ARD-Dokumentation „Grönemeyer – Alles bleibt anders“ spricht er über seine zweite Ehefrau und darüber, wie unerwartet diese neue Liebe für ihn kam.

Für Grönemeyer ist es die zweite Ehe. Seine erste Frau war die Schauspielerin Anna Henkel-Grönemeyer. Die beiden lernten sich 1978 kennen, heirateten 1993 und hatten zwei gemeinsame Kinder. Anna Henkel-Grönemeyer starb 1998 im Alter von 45 Jahren.

Wer ist Herbert Grönemeyers heutige Frau Josefine Cox?

Josefine Cox steht deutlich weniger im Rampenlicht als ihr berühmter Ehemann. Trotzdem gibt es einige Angaben über sie, die aus direkten oder zeitnahen Quellen stammen.

Im April 2016 führte das Magazin Creative City Berlin ein ausführliches Interview mit Cox. Dort wurde sie als geschäftsführende Gesellschafterin von Musik Bewegt vorgestellt. Die gemeinnützige Plattform wollte Musiker, soziale Projekte und Menschen, die spenden möchten, zusammenbringen. Zu den beteiligten Künstlern gehörte damals auch Herbert Grönemeyer.

Diese Berufsangabe stammt ausdrücklich aus dem Jahr 2016. Daraus sollte nicht automatisch geschlossen werden, dass Cox dieselbe Position auch 2026 noch ausübt.

Cox selbst hat außerdem deutlich gemacht, dass sie keine klassische Prominente sein möchte. Während eines Gerichtsverfahrens im Jahr 2019 sagte sie nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, sie sei keine öffentliche Person und wolle auch keine sein.

Das erklärt auch, warum über ihr privates Leben vergleichsweise wenig bekannt ist.

Seit wann sind Herbert Grönemeyer und Josefine Cox zusammen?

Ein genaues Datum ihres Kennenlernens hat Grönemeyer in den hier geprüften direkten Quellen nicht genannt. Sicher ist jedoch, dass die Beziehung bereits vor Ende 2014 bestand.

Die Süddeutsche Zeitung berichtete über einen Vorfall am Flughafen Köln/Bonn vom 21. Dezember 2014. Josefine Cox erklärte später vor Gericht, sie sei damals bereits seit längerer Zeit Grönemeyers Freundin gewesen.

Zwei Jahre später folgte die Hochzeit.

Hochzeit im Mai 2016

Herbert Grönemeyer bestätigte 2018 im Ö3-Interview mit Claudia Stöckl, dass er Josefine Cox im Mai 2016 geheiratet hatte. Die Eheschließung war zunächst weitgehend privat geblieben.

Grönemeyer erklärte in dem Gespräch auch, was die Ehe für ihn bedeutet: Sich bewusst zu einem anderen Menschen zu bekennen und den weiteren Lebensweg gemeinsam gehen zu wollen, sei ihm wichtig.

Die jüngeren Berichte zur ARD-Dokumentation von 2026 bezeichnen Cox weiterhin als seine zweite Ehefrau.

Was Herbert Grönemeyer 2026 über Josefine Cox sagte

Anlässlich seines 70. Geburtstags produzierte die ARD die 90-minütige Dokumentation „Grönemeyer – Alles bleibt anders“. Sie wurde im April 2026 veröffentlicht und beschäftigt sich sowohl mit seiner Karriere als auch mit persönlichen Wendepunkten seines Lebens.

Dabei erzählt Grönemeyer auch von der Begegnung mit Josefine Cox. Über unerwartete Liebe sagt er in der Dokumentation:

„Glück ist manchmal wirklich, wenn jemand den Raum betritt, mit dem man nicht wirklich gerechnet hat.“

Die Aussage wurde von t-online anhand der ARD-Dokumentation wiedergegeben. Grönemeyer beschreibt dort, dass er bei der ersten Begegnung sehr schnell das Gefühl hatte, zwischen beiden passe etwas.

Das ist besonders bemerkenswert, weil er über seine Ehe sonst nur selten ausführlich öffentlich spricht.

Haben Herbert Grönemeyer und Josefine Cox Kinder?

Ja. Herbert Grönemeyer und Josefine Cox haben ein gemeinsames Kind.

Besonders klar bestätigte Grönemeyer dies im März 2023 bei Ö3. Der Sender schrieb damals von seinem dritten Kind, das er gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau bekommen habe und zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alt gewesen sei. Grönemeyer sprach in dem Interview über seine Erfahrung, noch einmal später im Leben Vater geworden zu sein.

Weitere private Angaben zum Kind sind für die Frage nach Grönemeyers Frau nicht notwendig und werden deshalb hier nicht wiedergegeben.

Grönemeyer hat außerdem zwei ältere Kinder aus seiner ersten Ehe mit Anna Henkel-Grönemeyer. Bereits der Tagesspiegel berichtete 1998 von den beiden gemeinsamen Kindern des Paares.

„Mein Lebensstrahlen“ schrieb Grönemeyer für Josefine Cox

Die Beziehung zu Josefine Cox fand auch Eingang in Grönemeyers Musik.

Auf seinem 2018 erschienenen Album „Tumult“ befindet sich das Lied „Mein Lebensstrahlen“. Im Ö3-Interview bestätigte der Musiker ausdrücklich, dass er das Stück seiner Frau Josefine gewidmet hatte.

Fünf Jahre später, im März 2023, wurde Grönemeyer erneut gefragt, ob seine Frau auch auf dem Album „Das ist los“ ein eigenes Lied bekommen habe. Diesmal verneinte er. Sinngemäß erklärte er, die passenden Lieder für sie bereits geschrieben zu haben.

„Mein Lebensstrahlen“ ist damit eines der deutlichsten öffentlichen Zeugnisse seiner Beziehung zu Josefine Cox.

Wer war Herbert Grönemeyers erste Frau Anna Henkel-Grönemeyer?

Vor Josefine Cox war Herbert Grönemeyer mit der deutschen Schauspielerin Anna Henkel verheiratet.

Die beiden lernten sich 1978 bei den Dreharbeiten zu „Uns reicht das nicht“ kennen. Grönemeyer erinnerte sich daran auch in der ARD-Dokumentation von 2026. Nach seiner Darstellung war die erste Begegnung zunächst keineswegs eine klassische Liebe auf den ersten Blick. Später wurden sie ein Paar.

1993 heirateten Herbert Grönemeyer und Anna Henkel. Diese Jahresangabe findet sich sowohl in zeitnahen Berichten als auch in späteren biografischen Rückblicken der Deutschen Welle.

Gemeinsam hatten sie zwei Kinder.

Anna Henkel-Grönemeyer starb 1998

1998 traf die Familie ein schwerer Verlust. Anna Henkel-Grönemeyer starb im Alter von 45 Jahren an den Folgen einer Brustkrebserkrankung. Nur wenige Tage zuvor war auch Herbert Grönemeyers Bruder Wilhelm gestorben.

Der Tod seiner Frau beeinflusste Grönemeyers späteres musikalisches Werk stark. Auf dem 2002 erschienenen Album „Mensch“ setzte er sich mit Verlust und Trauer auseinander. Das Lied „Der Weg“ widmete er Anna.

Auch Jahrzehnte später spricht Grönemeyer über sie mit großer Verbundenheit. Gleichzeitig hat er öffentlich erklärt, dass die Erinnerung an einen verstorbenen Menschen und neues Glück für ihn nebeneinander bestehen können. Im Ö3-Interview von 2018 beschrieb er Trauer sinngemäß als etwas, das Teil des Lebens bleibt, ohne neues Glück auszuschließen.

Von Anna Henkel zu Josefine Cox: keine einfache Ersatzgeschichte

Die Geschichte von Herbert Grönemeyers beiden Ehen wird manchmal stark vereinfacht erzählt: erst der tragische Verlust, dann die neue Frau. Seine eigenen Aussagen zeigen jedoch ein differenzierteres Bild.

Anna Henkel-Grönemeyer bleibt ein wichtiger Teil seiner persönlichen Geschichte und seiner Musik. Gleichzeitig beschreibt Grönemeyer seine spätere Begegnung mit Josefine Cox nicht als geplanten Neuanfang, sondern als unerwartetes Glück.

Im Jahr 2018 sagte er über seine neue Ehe, dass man einen verstorbenen Menschen weiter in Ehren halten und trotzdem wieder glücklich werden könne. In der ARD-Dokumentation von 2026 greift er diesen Gedanken erneut auf, diesmal mit größerem zeitlichen Abstand.

Damit lässt sich die wichtigste Frage hinter dem Suchbegriff „Herbert Grönemeyer Frau“ klar beantworten: Seine zweite Ehefrau ist Josefine Cox. Sie heirateten im Mai 2016 und haben ein gemeinsames Kind. Seine erste Frau Anna Henkel-Grönemeyer starb 1998; mit ihr hatte Grönemeyer zwei Kinder.

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