Stand: 12. September 2026
Jennifer Lafer ist die Tochter des Fernsehkochs Johann Lafer und seiner Ehefrau Silvia Lafer. Sie wurde 1995 geboren, hat einen jüngeren Bruder namens Jonathan und wählte beruflich einen deutlich anderen Weg als ihr Vater: Statt Gastronomie stehen bei ihr Fotografie, visuelle Kommunikation, Konzeption, Video und Markeninhalte im Mittelpunkt. Ein öffentliches Berufsprofil verortet ihre Arbeit heute in München.
Besonders gut dokumentiert ist ihre kreative Ausbildung in London. Bereits als Jugendliche sagte Jennifer Lafer, dass sie nicht Köchin werden, sondern Modekommunikation in London studieren wolle. Später taucht ihr Name in Projekten des London College of Fashion sowie im Umfeld des MA Fashion Image von Central Saint Martins auf.
| Merkmal | Belegte Information |
|---|---|
| Name | Jennifer Lafer |
| Geburtsjahr | 1995 |
| Alter im September 2026 | 31 Jahre |
| Eltern | Johann Lafer und Silvia Lafer |
| Geschwister | Jonathan Lafer |
| Beruflicher Schwerpunkt | Fotografie, Konzeption, Video, Brand Content |
| Beruflicher Standort | München |
| Ausbildung / Studium | kreative und visuelle Kommunikation in London; Arbeiten im Umfeld von London College of Fashion und Central Saint Martins |
| Öffentlicher Auftritt | unter anderem Debütantin beim Wiener Opernball 2013 |
Wer ist Jennifer Lafer?
Jennifer Lafer gehört zur Familie des österreichischen Kochs und langjährigen deutschen Fernsehstars Johann Lafer. Die Abendzeitung München nennt sie als 1995 geborene Tochter von Johann und Silvia Lafer; ihr Bruder Jonathan wurde 2001 geboren. Johann Lafer erklärte im Juni 2025, dass keines seiner Kinder seine berufliche Laufbahn einfach übernommen habe.
Das Geburtsjahr 1995 wird zusätzlich durch zeitgenössische Berichte gestützt. Der KURIER bezeichnete Jennifer Lafer im Januar 2013 als 17-Jährige und kurz darauf im Februar als 18-Jährige. Ein öffentlich bestätigtes vollständiges Geburtsdatum liegt dagegen nicht verlässlich vor. Im Mai 2026 wurde sie in der aktuellen Berichterstattung als 31 Jahre alt bezeichnet.
Gerade beim Namen ist eine Abgrenzung wichtig. Eine LinkedIn-Namenssuche führt mehrere Personen namens Jennifer Lafer auf, darunter Profile aus dem Großraum Paris und Detroit. Informationen aus diesen Profilen dürfen nicht automatisch Johann Lafers Tochter zugeschrieben werden.
Schon 2013 stand ihr eigener Berufsweg fest
Einen ungewöhnlich frühen Einblick in ihre Pläne gibt ein KURIER-Interview vom Februar 2013. Damals nahm Jennifer Lafer als Debütantin an der Eröffnung des Wiener Opernballs teil.
Auf die Frage, ob sie den Berufsweg ihrer Eltern einschlagen wolle, erklärte sie eindeutig, Kochen sei nicht ihr Gebiet. Nach der Schule wolle sie zunächst in Amerika arbeiten und anschließend in London Modekommunikation studieren.
Diese Aussage ist rückblickend relevant, weil ihre später dokumentierten Ausbildungs- und Berufsstationen genau in diese Richtung führen. Ihr heutiges Profil entstand also nicht erst nachträglich als Abgrenzung von der Karriere ihres Vaters; das Interesse an Mode, Kommunikation und visueller Gestaltung war bereits vor ihrem Studium öffentlich erkennbar.
Auch ihr Umgang mit Bekanntheit war damals zurückhaltend. Im selben Interview sagte sie, ihre Eltern hätten sie zuvor weitgehend aus dem medialen Trubel herausgehalten. Der Opernball war damit eher ein einzelner prominenter Auftritt als der Beginn einer eigenen klassischen Prominentenkarriere.
Ausbildung in London: Was tatsächlich belegt ist
Bei Jennifer Lafers Studium kursieren unterschiedliche, teilweise sehr konkrete Angaben. Hier lohnt sich die Trennung zwischen nachweisbaren Stationen und nicht vollständig dokumentierten Abschlussbezeichnungen.
Das London College of Fashion der University of the Arts London dokumentiert Jennifer Lafer im Zusammenhang mit einem Creative-Direction-Projekt für eine Ausstellung. Für das Projekt wurden unter anderem kurze Instagram-Filme entwickelt; Arbeiten von Jennifer Lafer und drei weiteren Kreativen sollten auf öffentlichen Informationsbildschirmen am Londoner Bahnhof King’s Cross gezeigt werden.
Noch konkreter wird ihre spätere fotografische Arbeit durch einen Bericht des Magazins i-D vom 5. Februar 2020. Für eine Ausstellung von Central Saint Martins entstanden 25 neu in Auftrag gegebene Porträts bekannter Absolventen und Lehrender, aufgenommen von Absolventinnen und Absolventen des MA Fashion Image. Jennifer Maria Lafer fotografierte dafür den britischen Modedesigner und Hutmacher Stephen Jones.
Damit sind London, Creative Direction, visuelle Kommunikation und Fashion Image deutlich besser belegt als manche sehr spezifischen Lebenslaufangaben auf neueren Biografie-Websites.
Warum die genaue Master-Bezeichnung nicht einheitlich ist
Johann Lafer selbst sagte im Juni 2025 zur Abendzeitung, seine Tochter habe in London einen Master in „Content Marketing“ gemacht und arbeite mit großen Marken.
Demgegenüber beschreibt i-D Jennifer Lafer im Kontext der damaligen MA-Fashion-Image-Absolventen von Central Saint Martins.
Die Quellen widersprechen sich damit zumindest bei der Bezeichnung des Studienfachs. Ohne einen öffentlich zugänglichen offiziellen Abschlussnachweis sollte aus diesen Angaben keine noch spezifischere Studienbiografie konstruiert werden. Belastbar ist: Jennifer Lafer absolvierte eine kreative Ausbildung in London und arbeitete dort in Bereichen wie Modekommunikation, Bildgestaltung, Fotografie und visueller Kommunikation.
Was macht Jennifer Lafer heute beruflich?
Ein aktuell abrufbares Profil von Jennifer Lafer auf Malt führt als Tätigkeitsfelder Fotografie, Konzeption und Video auf. Als Standort ist München angegeben. Zu den genannten Kompetenzen zählen außerdem Fotografie, Social Media, Adobe Creative Suite und Brand Content.
Ein weiteres Kreativprofil unter dem Namen Jennifer Maria Lafer führt ebenfalls München als Standort. Dort werden Fine Arts, Fashion & Beauty sowie Food & Still Life als fotografische Schwerpunkte genannt; zusätzlich werden Studioarbeit, Postproduktion und Videografie ausgewiesen.
Diese Profile passen zu ihrer bereits während der Londoner Ausbildung erkennbaren Entwicklung. Statt einer einzelnen Berufsbezeichnung wie „Fotografin“ deckt ihre öffentlich dokumentierte Arbeit mehrere zusammenhängende Bereiche ab: Bildproduktion, Bewegtbild, konzeptionelle Arbeit und visuelle Markenkommunikation.
Welche Verbindung gibt es zu Studio Lafer?
Unter dem Namen Studio Lafer existiert ein Portfolio für Brand Consulting und kreative Markenarbeit. Die Website führt unter „Work“ unter anderem Prada, Lalique, Dior, Steinway & Sons, Bentley, McLaren, Range Rover, Chanel, Louis Vuitton, Lindt, Käfer, Le Creuset und die Süddeutsche Zeitung auf.
Diese Liste sollte allerdings präzise gelesen werden. Die Website erklärt nicht für jede genannte Marke, welches Projekt ausgeführt wurde, wie umfangreich der Auftrag war oder welche konkrete Person die Arbeit verantwortete. Ebenso nennt die öffentlich sichtbare Seite Jennifer Lafer nicht ausdrücklich als alleinige Inhaberin oder Gründerin des Studios. Die häufig online zu findende Formulierung „Jennifer Lafer ist Gründerin von Studio Lafer“ lässt sich daher mit der öffentlich zugänglichen Studio-Seite allein nicht zweifelsfrei belegen.
Eine konkrete Arbeit von Studio Lafer ist dagegen beim Münchner Fine-Dining-Projekt „The Cloud by Käfer“ dokumentiert. Ein Projektportfolio zur Entwicklung des Restaurants in der BMW Welt beschreibt Studio Lafer als verantwortlich für die konzeptionelle und visuelle Richtung; auch die Website wurde gemeinsam mit dem Studio entwickelt.
Im Umfeld dieses Projekts erscheint zudem Jennifer Lafer namentlich in Fotocredits, während Feinkost Käfer Studio Lafer als Projektpartner nennt. Das belegt eine berufliche Nähe wesentlich besser als die pauschale Annahme, jede auf der Studio-Webseite genannte Marke sei automatisch eine von Jennifer persönlich geleitete Kampagne.
Vom Opernball zur visuellen Markenarbeit
Der Wiener Opernball 2013 ist bis heute einer der prominentesten öffentlichen Auftritte Jennifer Lafers. Gemeinsam mit Gianni Stumpf-Schalko gehörte sie zu den Debütanten der Eröffnung. Auch ORF berichtete damals über Jennifer Lafer als Tochter des Starkochs unter den prominenteren Namen des Debütantenfeldes.
Beruflich entwickelte sie sich danach jedoch nicht in Richtung Fernsehen oder Gesellschaftsberichterstattung. Die später dokumentierten Stationen führen nach London zu Creative Direction und Fashion Image und anschließend stärker in Fotografie, Bewegtbild, Content und Markenkommunikation.
Genau darin liegt der wesentliche Unterschied zu Johann Lafers Karriere: Der bekannte Familienname erklärt einen Teil ihrer medialen Sichtbarkeit, nicht aber ihr Berufsprofil. Dieses basiert auf visueller und kreativer Arbeit.
Was Johann Lafer 2025 über die Karriere seiner Tochter sagte
Im Interview mit der Abendzeitung vom 14. Juni 2025 sprach Johann Lafer ungewöhnlich konkret über den beruflichen Weg seiner erwachsenen Kinder. Über Jennifer sagte er, sie habe ihren Master in London gemacht und arbeite mit großen Marken zusammen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass es ihn nicht störe, dass weder Jennifer noch Jonathan seine beruflichen Fußstapfen gewählt hätten.
Die Aussage lässt sich mit den später sichtbaren Berufsprofilen in Teilen unabhängig nachvollziehen: Fotografie, Brand Content und Konzeption werden dort ausdrücklich genannt, während das Studio-Lafer-Portfolio eine Reihe international bekannter Marken aus Mode, Luxus, Mobilität, Gastronomie und Medien auflistet.
Welche dieser Marken Jennifer persönlich betreut hat, sollte ohne konkrete Projektcredits allerdings nicht behauptet werden.
Die Familie Lafer im Jahr 2026
Ende Mai 2026 machte Johann Lafer öffentlich, dass bei ihm ein indolentes Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert worden war. Nach seinen Angaben lag die Diagnose bereits rund zweieinhalb Jahre zurück. Seine Kinder Jennifer und Jonathan erfuhren erst vergleichsweise spät von der Erkrankung.
Für den aktuellen Stand ist wichtig, ältere Meldungen über eine laufende schwere Behandlungsphase nicht unverändert fortzuschreiben. Am 14. August 2026 berichtete das ZDF, Johann Lafer gehe es nach einer intensiven Chemotherapie deutlich besser; er selbst sagte, er sei „auf einem sehr guten Weg“.
Über Jennifer Lafers persönliche Reaktion hinaus sollte nichts ergänzt werden, was sie nicht selbst öffentlich gemacht hat. Die Erkrankung ihres Vaters ist ein Teil der aktuellen Berichterstattung über die Familie, aber kein Beleg für weitergehende Aussagen über ihr Privatleben.
Hat Jennifer Lafer einen Ehemann oder Partner?
Eine aktuell bestätigte Ehe oder Partnerschaft ist in den überprüften zuverlässigen Quellen nicht dokumentiert. Dass eine Person gemeinsam mit jemandem auf einem gesellschaftlichen Ereignis fotografiert wird, beweist keine romantische Beziehung.
Dasselbe gilt für Behauptungen über eigene Kinder, Einkommen oder Vermögen. Ohne direkte, belastbare Quellen sollten solche Angaben nicht aus Fotos, Social-Media-Kontakten oder automatisch erzeugten Prominentenprofilen abgeleitet werden.
Ist Jennifer Lafer ebenfalls Köchin?
Nein. Bereits im Februar 2013 sagte Jennifer Lafer selbst, Kochen sei nicht ihr angestrebter Beruf. Sie nannte damals Modekommunikation in London als Studienziel. Ihre später dokumentierten Arbeiten in Creative Direction, Fashion Image, Fotografie, Video und Brand Content entsprechen dieser frühen Ausrichtung.
Was lässt sich über Jennifer Lafer sicher sagen?
Jennifer Lafer ist mehr als lediglich ein Name aus dem familiären Umfeld eines Fernsehkochs. Von ihrem frühen Interesse an Modekommunikation über dokumentierte Kreativprojekte in London bis zu heutigen Profilen für Fotografie, Konzeption und Video lässt sich eine eigenständige berufliche Entwicklung nachvollziehen.
Gleichzeitig sind die Grenzen der öffentlich belegbaren Informationen klar. Das Geburtsjahr 1995 ist gut dokumentiert, ein vollständiges Geburtsdatum dagegen nicht. Ihre Londoner Ausbildung ist belegt, während Quellen die genaue Master-Bezeichnung unterschiedlich wiedergeben. Studio Lafer verfügt über ein umfangreiches Markenportfolio und ist in konkreten Projekten dokumentiert; die öffentlich zugängliche Website reicht jedoch nicht aus, um Jennifer Lafer ohne Einschränkung als alleinige Gründerin oder Eigentümerin zu bezeichnen.
Diese Unterscheidungen sind entscheidend, weil bei einer Person mit vergleichsweise wenig eigener Medienpräsenz schnell aus plausiblen Verbindungen scheinbar sichere biografische Fakten werden.
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