Katja Runge: Journalistin, Regisseurin und Partnerin von Oliver Mommsen

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Katja Runge ist eine deutsche Fernsehjournalistin, Moderatorin, Autorin und Dokumentarfilmregisseurin, die seit vielen Jahren mit Radio Bremen verbunden ist. Für das Regionalangebot „buten un binnen“ arbeitet sie vor und hinter der Kamera; daneben realisiert sie Dokumentationen für öffentlich-rechtliche Sender und ARTE. Im September 2026 führt Radio Bremen auf ihrer offiziellen Autorinnenseite weiterhin neue Beiträge von ihr.

Einem größeren Publikum außerhalb Bremens wurde ihr Name zusätzlich bekannt, nachdem sie sich im März 2024 gemeinsam mit dem Schauspieler Oliver Mommsen öffentlich zeigte. Dass beide ein Paar sind, wird auch 2026 von mehreren Medien berichtet.

Bei biografischen Angaben zu Katja Runge ist allerdings Vorsicht angebracht. Im Netz finden sich mehrere Personen dieses Namens, und selbst zwei offizielle bzw. institutionelle Filmkataloge der nordmedia widersprechen sich bei ihrem Geburtsjahr. Angaben aus fremden Profilen sollten deshalb nicht ungeprüft auf die Radio-Bremen-Journalistin übertragen werden.

Katja Runge im Überblick

MerkmalBelastbar belegter Stand
BerufFernsehjournalistin, Autorin, Moderatorin und Regisseurin
Berufliche VerbindungRadio Bremen, „buten un binnen“
GeburtsortBremen wird in zwei nordmedia-Katalogen genannt
GeburtsjahrNicht eindeutig: institutionelle Quellen nennen 1980 bzw. 1978
Bekannte Dokumentarfilmeu. a. über Rita Hayworth und Sidney Poitier sowie Natur-, Kultur- und Gesellschaftsthemen
PartnerSchauspieler Oliver Mommsen
Beziehung öffentlich bekanntseit März 2024
Aktuelle Arbeit 2026Beiträge bei Radio Bremen sowie Regie bei der ARTE-Dokumentation über Krakau

Quellen für diese Angaben sind unter anderem Radio Bremen, ARTE und nordmedia.

Was macht Katja Runge beruflich?

Das öffentlich dokumentierte Berufsprofil ist breiter als die Bezeichnung „Moderatorin“ vermuten lässt. Katja Runge arbeitet als Reporterin und TV-Autorin, tritt vor der Kamera auf und übernimmt bei längeren Dokumentarproduktionen Aufgaben als Autorin und Regisseurin.

Ihre aktuelle Autorinnenseite bei Radio Bremen / buten un binnen zeigt diese Kontinuität besonders deutlich. Dort finden sich noch im September 2026 neue Beiträge von ihr: Am 7. September erschien beispielsweise ein Porträt über den Bremer Künstler und DJ Claas Bösling; Ende August folgten Beiträge über einen Apotheker am Klinikum Bremen-Mitte und über die Erinnerungsarbeit am Bunker Valentin.

Auch frühere Quellen dokumentieren ihre Arbeit bei Radio Bremen. Im Programm der Breminale 2012 wurde sie zusammen mit Dirk Meißner als Moderatorin der Radio-Bremen-Talksendung „Ansichten spezial“ genannt. Damit lässt sich ihre Tätigkeit für das Bremer Fernsehen mindestens bis in die frühen 2010er-Jahre belastbar zurückverfolgen.

Ein noch älterer nordmedia-Filmkatalog beschreibt sie bereits als „Reporterin, Sprecherin, Moderatorin und TV-Autorin“. Für die ARTE-Fassung des Musikprojekts „Schumann@Pier2“ war sie gemeinsam mit Henning van Lil für Buch und Regie verantwortlich; die Produktion entstand 2011/2012 im Umfeld von Deutsche Welle, Radio Bremen und ARTE.

Von Regionaljournalismus zu Dokumentarfilmen

Ein wiederkehrender Name in Runges Dokumentararbeit ist der Regisseur und Filmemacher Henning van Lil. Zusammen entstanden Projekte, die deutlich über regionale Berichterstattung hinausgehen.

„Rita Hayworth – Glamour und Drama einer Hollywood-Legende“

Zu den bekannten Produktionen gehört das Porträt über Hollywoodstar Rita Hayworth. ARTE-Unterlagen führen Katja Runge und Henning van Lil als Filmemacher der 52-minütigen Dokumentation. Die Produktion entstand mit ARTE, Bremedia Produktion und Radio Bremen.

Der Film konzentriert sich nicht nur auf Hayworths Leinwandkarriere, sondern auch auf den Gegensatz zwischen ihrem öffentlichen Hollywood-Image und ihrem persönlichen Leben. Katja Runge wird in den Produktionsangaben als Regisseurin geführt; bei der deutschen Fassung ist sie zudem als Sprecherin verzeichnet.

„Sidney Poitier – Der Mann, der Hollywood veränderte“

Noch besser dokumentiert ist die Produktion über Sidney Poitier. Ein offizieller nordmedia-Katalog nennt Katja Runge und Henning van Lil ausdrücklich für Buch und Regie der 52-minütigen Dokumentation. Gedreht wurde im Januar 2022 unter anderem in Los Angeles und New York; die ARTE-Erstausstrahlung war am 23. Januar 2023. Produziert wurde der Film von Florianfilm in Koproduktion mit Radio Bremen und ARTE.

Damit lässt sich Runges Arbeit nicht sinnvoll auf Moderation reduzieren: Bei solchen Produktionen ist sie an Recherche, dramaturgischer Konzeption und Regie beteiligt.

Naturdokumentationen: von Portugal bis zur Dordogne

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Filmografie sind Natur- und Reisedokumentationen.

Für die Reihe „Naturparks in Portugal“ nennt die Produktionsfirma Kinescope Film Katja Runge und Nicola Goethe als Regisseurinnen. Auftraggeber beziehungsweise Sender waren Radio Bremen und ARTE.

ARTE führt Runge beispielsweise als Regisseurin der Folgen über den Naturpark Serras de Aire e Candeeiros sowie den Naturpark Vale do Guadiana. Letztere beschäftigt sich unter anderem mit dem Schutz des Iberischen Luchses und seines Lebensraums.

Auch bei „Wasserparadiese in Europa“ war sie beteiligt. Für die Folge über die Dordogne werden Regie und Drehbuch Katja Runge zugeschrieben.

Diese Produktionen zeigen ein auffällig breites Themenspektrum: Filmgeschichte, Natur- und Artenschutz, Reisen, Kulturgeschichte und gesellschaftliche Fragen stehen nebeneinander.

„Dress Wars“ und die gesellschaftliche Bedeutung von Kleidung

2025 wurde die zweiteilige Dokumentation „Dress Wars“ ausgestrahlt. Katja Runge führte gemeinsam mit Henning van Lil Regie. Die Produktion beschäftigt sich mit Uniformen, Dresscodes, Mode, gesellschaftlicher Zugehörigkeit und der Frage, wie Kleidung Status oder Konformität vermitteln kann.

Die erste Folge „Uniform des Lebens“ wurde am 25. September 2025 bei ARTE erstausgestrahlt. In den Produktionsangaben werden neben den beiden Regisseuren unter anderem ARTE, Radio Bremen und die Telekult Film- und Medienproduktion genannt.

Was macht Katja Runge 2026?

Runges Tätigkeit ist auch 2026 klar dokumentiert. Neben ihren laufenden Beiträgen für „buten un binnen“ hat sie bei der neuen Folge „Krakau“ aus der ARTE-Reihe „Unesco Weltkulturerbe – Schätze für die Ewigkeit“ Regie geführt.

ARTE führt die 52-minütige Produktion als deutschen Dokumentarfilm aus dem Jahr 2026 und nennt Katja Runge ausdrücklich als Regisseurin. Die TV-Ausstrahlung ist für den 27. September 2026 um 16:50 Uhr angegeben.

ARTE-Seite zur Krakau-Dokumentation

Der Film führt vom Rynek Główny und den Tuchhallen über das Wawel-Schloss und das historische jüdische Viertel Kazimierz bis zur sozialistischen Planstadt Nowa Huta. Damit gehört eine kulturhistorische Dokumentation zu ihren aktuellsten eindeutig belegten Regiearbeiten.

Katja Runge und Oliver Mommsen

Seit März 2024 ist auch Runges Beziehung zum Schauspieler Oliver Mommsen öffentlich bekannt. Das Paar trat beim Schlittenhunderennen „Baltic Lights“ auf Usedom gemeinsam vor die Kameras. RTL berichtete damals, es sei ihr erster öffentlicher Paarauftritt gewesen.

Auch BUNTE bezeichnete Runge im Februar 2026 als Mommsens Partnerin und beschrieb sie als Autorin und Journalistin.

Mehr sollte aus den öffentlich belegten Informationen nicht abgeleitet werden. Ein genaues Kennenlerndatum, eine Hochzeit oder andere private Details sind durch die hier ausgewerteten verlässlichen Quellen nicht bestätigt. Insbesondere sollte Runge deshalb nicht ohne Beleg als Ehefrau Mommsens bezeichnet werden.

Katja Runge hatte auch einen kleinen Auftritt in „Mord oder Watt?“

Neben journalistischen und dokumentarischen Aufgaben ist ein kleiner Schauspielauftritt offiziell belegt. Die ARD Degeto führt Katja Runge in der Besetzung des 2024 produzierten Films „Mord oder Watt? Für immer Matjes“ als „junge Frau“. Radio Bremen nennt sie in seinen eigenen Produktionsangaben ebenfalls im Cast.

Das ist auch deshalb erwähnenswert, weil manche Sekundärartikel Runges Auftritt stattdessen der ersten Folge „Ebbe im Herzen“ zuordnen. Die offiziellen Angaben von ARD Degeto und Radio Bremen belegen jedenfalls ihre Mitwirkung in „Für immer Matjes“ eindeutig.

Wie alt ist Katja Runge?

Ein exaktes Alter sollte derzeit nicht als gesicherte Tatsache angegeben werden.

Der Grund ist ungewöhnlich konkret: Zwei Kataloge derselben regionalen Filmförderorganisation nordmedia machen unterschiedliche Angaben. Ein Katalog zur Produktion „Schumann@Pier2“ bezeichnet Katja Runge als „*1980 in Bremen“. Ein späterer Katalog zur Sidney-Poitier-Dokumentation nennt dagegen „*1978 in Bremen“.

Beide Quellen stimmen beim Geburtsort Bremen überein, widersprechen sich jedoch beim Jahr. Ein öffentlich bestätigtes vollständiges Geburtsdatum, mit dem der Konflikt zweifelsfrei aufgelöst werden könnte, ist in den ausgewerteten Primär- und Institutionsquellen nicht zu finden.

Seriöser ist daher die Formulierung: Katja Runge stammt laut Produktionsunterlagen aus Bremen; ihr genaues Geburtsjahr und damit ihr Alter lassen sich anhand öffentlich zugänglicher verlässlicher Quellen nicht eindeutig bestimmen.

Nicht jede „Katja Runge“ im Netz ist automatisch dieselbe Person

Bei der Recherche zum Namen tauchen mehrere beruflich aktive Personen auf. LinkedIn listet beispielsweise mehrere unterschiedliche Profile für „Katja Runge“, unter anderem aus Hamburg, Stuttgart und Berlin.

Daneben existiert eine Katja Runge, die mit der Plattform afilii für kindgerechtes Design verbunden ist. Ein Profil des International Design Center Berlin bezeichnet diese Person als Kommunikationsspezialistin und Gründerin von afilii.

Ohne eine belastbare Quelle, die zwei solche Profile ausdrücklich miteinander verbindet, dürfen berufliche Stationen, Ausbildung, Kinder, Wohnorte oder Unternehmensdaten nicht einfach in die Biografie der Radio-Bremen-Journalistin übernommen werden. Gerade bei einem relativ häufig vorkommenden Namen kann sonst aus mehreren realen Personen eine erfundene Gesamtbiografie entstehen.

Was über Katja Runge tatsächlich gesichert ist

Das belastbare Bild ist bereits umfangreich genug: Katja Runge arbeitet seit vielen Jahren im Fernsehen, ist eng mit Radio Bremen verbunden und verbindet Regionaljournalismus mit längeren Dokumentarproduktionen. Ihre nachweisbare Arbeit reicht mindestens von dem ARTE-Musikprojekt „Schumann@Pier2“ Anfang der 2010er-Jahre über Porträts von Rita Hayworth und Sidney Poitier bis zu Naturdokumentationen, „Dress Wars“ und der 2026 entstandenen Krakau-Dokumentation.

Ihre Beziehung zu Oliver Mommsen erklärt einen Teil des Interesses an ihrem Namen, ist aber nur ein kleiner Abschnitt ihrer beruflichen Geschichte. Die stärksten Quellen zeichnen vor allem das Bild einer Journalistin, Autorin und Regisseurin mit langjähriger Erfahrung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

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